Die Mondfrau

 

Die Mondfrau geht den Weg der Freiheit. Sie wandelt sich in jedem Augenblick.

Sie lebt intensiv und kraftvoll. Ihre Leidenschaft ist das Reisen, und wenn sie nicht in der weiten Welt unterwegs ist, dann reist sie in ihrer unergründlich tiefen Seelenlandschaft.

 

Wenn du eine Mondfrau an dich binden willst, dann lass sie vollkommen frei.

Sie lässt sich nicht festlegen. Versuche sie niemals einzuordnen, denn sie hat zu viele Facetten.

 

Wenn dich eine Mondfrau in sich aufnimmt, dann öffnet sie sich ganz und gar und du darfst eintauchen in ihren Körper, in ihre Seele, in ihr tiefstes Sein.

Wenn du in eine Mondfrau eindringst, dann dringst du in die dunkelste Nacht ein, und wenn du bereit bist, wird sie ein Feuer in dir entfachen, das deine Seele für immer leuchten lässt.
Wenn du eine Mondfrau liebst, dann bist du bereit, deinem tiefstem Wesen zu begegnen, denn sie wird dich einladen auf eine Reise zu deiner Essenz. Die Mondfrau strahlt und zeigt sich offen der Welt. In diesen Phasen verschenkt sie alles was sie hat, wohl wissend, dass sie selbst das größte Geschenk ist. Und dann, allmählich zieht sie sich ganz in sich selbst zurück, denn ihre Kraft schöpft sie aus der Stille.

 

Sie geht ihren Weg aufrecht und stolz, denn sie wird vom Pulsschlag der Erde getragen und von der Weisheit des Himmels geführt.

Die Mondfrau begegnet dir manchmal so kindlich und naiv wie ein kleines Mädchen, um im nächsten Moment aus ihrer tiefen Weisheit zu schöpfen. Alle Jahreszeiten findest du in ihr. Alle Altersstufen sind in ihr vereint. Unterschätze niemals ihre magische Kraft, und lass dich nicht täuschen von ihrem jungen Aussehen und ihrem freien Lachen.


Die Mondfrau ist eine Träumerin, die all ihre Visionen in ihrem Tempo auf die Erde bringt. Dränge sie zu nichts, denn wenn du sie unter Druck setzt, wird sie erst geistig und dann körperlich fliehen. Die Mondfrau geht den Weg der Freiheit. Sie bindet sich nur an einen einzigen Ort, und dieser Ort liegt in ihr.
Ihr Wegweiser ist die Liebe.

 

Die Mondfrau ist hier, um alle Wesen an den Wandel zu erinnern. Denn auch sie selbst ist bereit, immer wieder alles loszulassen und vollkommen nackt im Wind zu stehen.
Sie scheut sich nicht vor dem Feuer. Denn sie selbst brennt lichterloh. Sie bleibt in der dunkelsten Stunde einfach sitzen, auch wenn alle um sie herum davonlaufen.

Ihre Tränen haben schon einige Ozeane gefüllt, in die sie sich fallen ließ, um dort an den tiefsten Grund zu tauchen. Sie hat keine Angst vor der Tiefe des Seins. Sie hat keine Angst vor der dunklen Nacht, denn dort hat sie ihre Schönheit und ihre unermessliche Kraft gefunden.


Sie ist wild, leidenschaftlich und voller Lust. Sie ist zärtlich, sanft und sehr verletzbar. Du denkst sie braucht dich nicht? Halte sie fest, und du wirst spüren, wie sehr sich nach einem Gefährten sehnt, der keine Angst vor den kraftvollen Wellen ihrer Seele hat.

 

~ Du geliebte Mondfrau – sei und werde was du bist ~

 

© Nina Konitzer

Wenn du dich öffnest wie eine Blüte,

um einen Hauch unbekanntes Leben einzuatmen,

wirst du vom Wind, der dein Lied erhörte

in den Klang der tiefen See getragen...

Im Glanz der Morgensonne

ist ein Tanz, der uns erhebt.

Ich will mich erheben - um zu schweben...

Malst du den Himmel in mein Lied?

Über alle Blicke hinweg – über alle Ozeane hinfort.

Erinnerst du dich...an den einzig ewigen Ort?

Da ist ein Funke tief in uns

entflammt für neues Leben...

Ein Beben...wild und kraftvoll

oh ich will mich ergeben...

für die Ewigkeit.

Es ist Zeit zu reisen in fremde Gewässer

neue Welten möchten entstehen.

Lass es geschehen. Lass es geschehen.

Denn still und leise, trägt der Wind uns weise ~

lässt uns sein wie wir sind.

 

© Nina Konitzer

 

Als ich ins Leben starb
und in den Tod hinein gebar
öffnete sich der zarte Schleier
der noch nie geschlossen war...

doch ich war
verschmolzen mit deiner Seele
bin gefallen
und ertrunken hinterm Licht
hast mich umarmt
mit deiner Sehnsucht
denn jede Welle, sagst du, bricht

als ich ins leben starb
und in den Tod hinein gebar
wusste ich plötzlich
dass ich immer schon all-eine war...

da hab ich die Unendlichkeit geatmet
durfte fliegen,
um zu wandern durch die Zeit
bin ins unbekannte Nichts gesprungen,
und gelandet
in der Ewigkeit...

 

© Nina Konitzer

 

Wenn die Gnade dich wach küsst

wirst du zum ewigen Gebet der Dankbarkeit.

Du wirst zum Lied, zum Tanz,

zur Freude...

und dein Erleben wird unendlich tief..

weil du endlich HIER bist,

in diesem Moment....

Oh wie das Leben jubiliert..

so lange hat es auf DICH gewartet...

 

Wenn die Gnade dich wach küsst

wirst du nur noch auf den Wegen

deiner Wahrheit wandern

und plötzlich wirst du wissen,

was Treue bedeutet..

denn DEIN Seelenweg war es,

der so lange nach dir gerufen hat...

 

Wenn die Gnade dich wach küsst

wirst du zum Feuer, zum Berg und zum Meer,

weil du alles bist, was dich umgibt,

weil du alles bist...tief IN DIR...

 

Wenn die Gnade dich wach küsst

strömt der höchste Klang des SEINS

durch dich auf die Erde...

 

das ist EIN-KLANG....

 

der die Stille mit dem Weltenklang vereint

und jede Trennung im grenzenlosen

Ozean der Liebe auflöst.

 

© Nina Konitzer

Überfließende Klänge aus Sphären der Unendlichkeit

entführen mich auf wild galoppierenden Pferden

in Seelenwüsten

zu längst vergessenen Brunnen

aus vergangenen Tränen...

Das Stürmen des Baches

erinnert mich an Wolkenmeere

aus heimkehrenden Möwen.

Feuerglut und Windgesang begleiten

tobende Wasserfluten, die mich

zu regenklingenden Ozeanen tragen...

denn irgendwo da draußen zerfließen

alle Fragen und erwachen als Antwort

im Morgenrot der Welt.

~ Stille ~

 

© Nina Konitzer

 

Stille Farben

 

und dann tanzt die blaue Nacht in stillen Farben

wild vom Himmel

soeben hast du noch gelacht

doch aus fernen Narben fließen Tränen

und ich frage dich,

kannst du leben ohne Sehnen oder ist es eine Sucht?

Der Duft des Seins ist jetzt gegeben

und wenn wir träumend neue Meere weben

weil die Leere uns durchdringt

dann gelingt der Fall in Sphären

dort wo völlig unbekannte Klänge nähren

was altvertraut von Nähe singt...

und ich frage dich,

kannst du bleiben in stillen Farben

wenn sich Perlen liebend aneinanderreihen

kannst du jenseits deiner Narben

bleiben, einfach bleibend – mit dir SEIN?

 

© Nina Konitzer

 

Darf ich dich berühren, dort wo kein Frieden in dir ist? Darf ich dich berühren,

dort wo deine Angst dich Nachts nicht schlafen lässt,

dort wo kein Wissen mehr reicht und alles was du vermeintlich weißt,

keine Rolle mehr spielt? Darf ich dich berühren, dort wo all deine Bücher verblassen

und du keine Antwort mehr hast, auf Fragen,

die dich endlich in diesen einen Augenblick tragen, der IST?

Darf ich dich berühren, dort wo Tränen zu lange in dir gefangen waren und ein Korsett aus Regeln dich ummauert hat? Darf ich dich berühren – dort wo deine eigene Geschichte dich nicht mehr fesselt und (W)Orte dich nicht mehr an Versprechen binden, die du längst nicht mehr halten kannst?

Darf ich dich berühren – dort wo wir uns wirklich begegnen,

dort wo DU wirklich zuhause bist?

Darf ich dich berühren – und wirst du bleiben, wenn du spürst dass meine Tränen auch deine sind, dass mein Schmerz auch deiner ist,

dass meine Wut auch in dir tobt, dass du so viel mehr bist,

als Licht und Liebe, weil wir alles sind, was uns berührt?

Darf ich dich berühren – dort wo die Dunkelheit dich erinnert,

dort wo die Mondin zu dir spricht,

dort wo die Sonne dich durchflutet, weil du da geblieben bist?

© Nina Konitzer

HERZLICH WILLKOMMEN

Wie schön dass DU da bist!

 

 

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© Nina Konitzer